Mariä Himmelfahrt Jenhausen
Die weithin sichtbare Filialkirche auf dem Hügel über Jenhausen bewahrt eine wertvolle spätgotische Beweinungsgruppe.

Geschichte und Bedeutung
Die Kirchen von Jenhausen und Magnetsried kamen 1135 vom Kollegiatstift Habach an das Stift Bernried. Jenhausen blieb bis zur Säkularisation eine eigene Pfarrei und wurde 1805 der Pfarrei Seeshaupt zugeordnet.
Das heutige Gotteshaus entstand im Wesentlichen um 1730 und wurde 1734 geweiht. Der Bau steht auf einem Hügel direkt über der Ortschaft und wird von einem Dachreiter mit Zwiebelhaube bekrönt.
Besonders bedeutend ist die spätgotische Beweinungsgruppe um 1520 im vielfach durchbrochenen Hochaltar. Sie erinnert an die ältere Verehrung der schmerzhaften Muttergottes; später trat das Patrozinium Mariä Himmelfahrt stärker hervor.
