St. Margaretha Magnetsried
Die 1734 geweihte barocke Kirche ist besonders wegen ihrer harmonischen Architektur und ihrer klassizistischen Kanzel bemerkenswert.

Geschichte und Bedeutung
St. Margaretha war seit 1135 bis zur Säkularisation eng mit dem Stift Bernried verbunden und besaß früher den Rang einer Pfarrkirche. Der heutige Bau wurde 1734 geweiht. Wesentliche Voraussetzung für den Neubau war das Vermächtnis des aus Magnetsried stammenden Spitalkuraten Georg Gerold.
Die ausgewogene Architektur wird dem Münchner Baumeister Georg Ettenhofer zugeschrieben. Flache Rechteckfelder gliedern den Außenbau; im Inneren ordnen Pilaster, Gurtbögen und eine Stichkappentonne den Raum.
Der Hochaltar stammt im Kern aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts. Seitenaltäre, Figuren, Kreuzweg und die klassizistische Kanzel dokumentieren mehrere Ausstattungsphasen. Die Kirche bleibt der geistliche Mittelpunkt des Kirchorts Magnetsried.
