Ehemalige Wallfahrtskirche St. Heinrich
Die Kirche entstand am Ort der Einsiedlerzelle des seligen Heinrich und war über Jahrhunderte Ziel einer Marienwallfahrt.

Geschichte und Bedeutung
Die Kirche steht an der Stelle einer Einsiedlerzelle, die der selige Heinrich im 12. oder 13. Jahrhundert bewohnt haben soll. Eine steinerne Kirche wurde 1324 geweiht. 1480 stiftete Herzog Albrecht IV. eine tägliche Messe; zugleich blühte die Wallfahrt zur schmerzhaften Muttergottes auf.
Im Zentrum des Hochaltars steht bis heute eine Pietà aus dem 15. Jahrhundert. Die Augustiner-Chorherren von Beuerberg übernahmen lange Zeit Seelsorge und Bauunterhalt.
Nach einem Brand durch Blitzschlag im Jahr 1902 wurden Langhausgewölbe und Turm erneuert. Unter der Orgelempore erinnert die Grabplatte von 1626 an den seligen Heinrich. Der Chorraum bewahrt qualitätvollen Spätrokoko-Stuck.
